Kirche Sacré-Cœur

Rue de la Fuye

Das Vorhaben, in der rue de la Fuye eine Kapelle zu bauen, geht auf das Jahr 1893 und die Initiative von Abbé Biet zurück.

Dank seiner Beharrlichkeit bringt der Abbé die Mittel durch einen Spendenaufruf zusammen, an den die Marmortafel im hinteren Teil der Kirche erinnert.

Das Grundstück liegt an der Ecke der rue de la Fuye und der Tour d’Auvergne. Das Vorhaben wird 1894 genehmigt; die Bauarbeiten beginnen zwei Jahre später und werden 1897 abgeschlossen.

Am 22. April wird die Kapelle von Erzbischof Renou gesegnet und geweiht.

Die architektonisch schlicht gehaltene Kapelle wird durch zehn Glasfenster erhellt, die großzügige Stifter geschenkt haben. Die Statue des Heiligsten Herzens Jesu überragt den Hochaltar, und ein Retabel von Avisseau schmückt die Kirche.

Kanonikus Biet wird drei Jahre lang die werktäglichen und sonntäglichen Messen in dieser neuen Kapelle feiern, bevor er zu einer anderen Aufgabe berufen wird.

Am 21. Mai 1907 wird die Kapelle zur Pfarrkirche.

1920 baut Pfarrer Larthe die Marienkapelle.

1992 schließt sich die Kirche Sacré-Cœur den „paroisses unies“ (vereinigten Pfarreien) an, aus denen 2008 die heutige Pfarrei Saint-Maurice wird.

Die Kirche ist nur zu den Gottesdiensten geöffnet.

Fassade der Kirche Sacré-Cœur mit ihrem kleinen, von einem Kreuz bekrönten Glockentürmchen