Kirche Saint-Pierre-Ville

Kennen Sie die Kirche Saint-Pierre-Ville?

Die Kirche Saint-Pierre-Ville liegt im Herzen des Viertels Blanqui-Mirabeau, eines richtigen kleinen Dorfes mitten in der Stadt. Seine topographische Eigenart verdankt das Viertel einer gewissen Insellage, die vor allem auf die Loire zurückgeht, die es im Norden begrenzt, besonders aber auf drei große Verkehrsadern, die die drei anderen Seiten festlegen: die rue Mirabeau im Westen, den boulevard Heurteloup im Süden und das Autobahnkreuz im Osten.

Die Kirche ist nur während der Gottesdienste geöffnet.

Geschichte der Kirche Saint-Pierre-Ville und ihr Erbe

Die Geschichte der Kirche Saint-Pierre-Ville lässt sich weder von der Geschichte von Saint-Pierre-des-Corps noch von der von Tours trennen. Die Lage am Vorabend der Revolution war nämlich recht ungewöhnlich: Unter dem Patrozinium und als Kirche von Saint-Pierre-des-Corps lag sie innerhalb der Stadtmauern von Tours aus dem 17. Jahrhundert, während sich die zu ihr gehörende Pfarrei „extra muros“ erstreckte …
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Das Viertel Blanqui-Mirabeau

Die rue Blanqui, lange Zeit rue du Faubourg-Saint-Pierre-des-Corps genannt, verlängerte die Grand-rue (die heutigen rue du Commerce, rue Colbert und rue Albert-Thomas) über die Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert hinaus. Beide Straßen waren durch die Porte d’Orléans verbunden, die auf der Höhe der heutigen rue du Port-Feu-Hugon lag. Beide folgten dem Verlauf der antiken Straße, die die Stadt entlang der Loire durchquerte und im Osten nach Amboise führte …
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